Archive for April, 2009

Retourflug

Sunday, April 19th, 2009

Nachdem meine Reise nach Südamerika eher aufregend war, war die Heimreise dann die reinste Erholung. Der Taxifahrer dachte es sei eine gute Idee und wollte mir noch ein paar portugiesische Zungenbrecher beibringen… aber sonst sind wir deutlich unter dem Geschwindigkeitslimit geblieben (Taxometer…).  Ein paar Gedanken zum betreffend Heimflug habe ich mir aber schon gemacht. Eigentlich hätte ich es jetzt das erste Mal gerne gehabt wenn mein Gepäck abhanden gekommen wäre. Um Ehrlich zu sein… frisch hat nichts mehr gerochen. Meinen Schlafsack musste ich feucht vorsorgen und das war schon ein paar Tage her. Pfui. Die Kleider wurden in den Wäschereien kalt gewaschen. Dreck geht so keiner raus. Das Waschen der Kleider hätte ich mir gerne noch ein paar Tage erspart.

Wie auf dem Hinflug habe ich mir eine 3-er Reihe mit einem anderen Passagier geteilt. Somit hatte ich genügend Platz. Das Entertainment Set habe ich dann allerdings vergebens gesucht. Gab nur einen Monitor…argh. Dafür war ja mein Vegi Food an Board. Das Abendessen war ok. Verbrannte Pasta… aber immerhin Pasta. Das Frühstück hätte ich dann aber fast wieder retour gegeben. Vorspeise, Brötchen und Dessert waren vollkommen identisch mit dem Abendessen. Erst nachdem ich das Fehlen der Pasta und dafür den Orangensaft bemerkte, wusste ich das hier kein Fehler vorlag.

Umsteigen musste ich in Paris. Ging auch alles gut. Weiss gar nicht mehr wann ich das letzte Mal die Schuhe an der Kontrolle ausziehen musste. Sicherheitshalber habe ich die Schuhe erst mal nicht ausgezogen und nochmals nachgefragt. Das kam dann nicht sooo gut an. Schuhe aus und durch.

Um es vorwegzunehmen, das Gepäck ist angekommen… und somit wusste ich auch wie ich den Nachmittag  verbringen würde. Waschen, waschen und nochmals waschen.

Rio de Janeiro

Sunday, April 19th, 2009

Am nächsten Tag ging es bereits um 8:30 mit der Fähre weiter. Es grenzt an ein Wunder das die ganze Gruppe nach dem All you can Drink Boat am nächsten Tag einigermassen nüchtern am Hafen stand. Leider kamen wir aber so spät an, das es für uns keine richtigen Sitzplätze mehr gab. So mussten wir auf der Reling Platz nehmen. Schatten gab es hier natürlich auch keinen… gegenseitig haben wir uns, ziemlich lustlos, eingecremt. Im Hafen angekommen, wartete der Bus für die Weiterfahrt bereits auf uns. Ich zu Esteban: Wenn ich jetzt in den Bus einsteige ohne vorher Wasser gekauft zu haben, kann ich für nichts garantieren. Esteban: Ich gehe mit dir zum Wasserkaufen. Moi: Kann ich alleine machen, der Bus muss einfach auf mich warten. Esteban: Ich brauche auch Wasser! (Blick in die Runde)… wir gehen jetzt ALLE Wasser kaufen….

Die 2 stündige Busfahrt war dann ganz ruhig. Der Busfahrer hat seine CD neu eingeordnet (alphabetisch?), die Landschaft bewundert… und Flugzeuge beobachtet. Ich dachte wirklich, auf unserer letzten Busfahrt krachen wir noch in ein anderes Fahrzeug. Ging aber alles glatt.

 

In Rio angekommen, habe ich mich gleich an den Strand verzogen. Aus mir unerklärlichen Gründen, hatte ich vorher einfach noch das Bedürfnis nach etwas salzigem…. nach 2 Stück Pizza war ich dann soweit für die Copacabana

Am Abend hat die Gruppe abschied gefeiert… und am nächsten Tag bin ich dann weiter zu Bruno gefahren. Der Taxifahrer hat die wenigen Kilometer problemlos zurückgelegt. Er musste sich nur 3x nach dem Weg erkundigen. Innerlich dachte ich schon, wo zum Teufel denn die Wohnung von Bruno sei… Die Wohnung lag dann aber überraschend zentral… Tja, auch Taxifahrer können irren.

Bruno hat sich als ausgezeichneter Reiseführer erwiesen, mehrere Jahre Tourismuserfahrung, machten sich bezahlt.

Rio kam mir, dank der Berge und dem Strand, überhaupt nicht riesig vor. Die Hochhäuser wirken neben all den Hügeln eher klein und das Meer und die Strände sind immer ganz in der Nähe.

Somit habe ich, dank Bruno, die letzten Tage meiner Reise nochmals richtig genossen.

Caipirinha Boot

Thursday, April 16th, 2009

Für 40 USD kann man den ganzen Tag mit dem Boot rausfahren, Schnorcheln und sogar das Mittagessen ist inbegriffen… ok… und Caipirinhas. Wir sind bester Dinge um 10 Uhr losgefahren. Das Wetter die Musik an Bord, alles war perfekt. Dann kamen die ersten Drinks und bald darauf der erste Stopp. Taucherbrillen und Schnorchel wurden verteilt und wir sprangen alle fröhlich ins Wasser. Besser wurde es als wir die Taucherbrillen retour geben konnten und dafür Poolnoodles und Drinks bekamen. Heldenhaft sind wir auf unseren Noodlen gesessen und haben Caipis geschlürft. Nach dem Mittagessen werden meine Erinnerungen leider etwas undeutlicher. Ich weiss nur noch das wir beim 2. Stopp Abby, Nichtschwimmer, mit 2 Poolnoodles versehen haben und ihn an den Strand geschleppt haben. Zurück an Bord, viel mir dann der Nichtschwimmer wieder ein….

Den Schluss der Geschichte erzähle ich nur auf persönliche Anfrage… aber soviel sei verraten. Keiner der Truppe weiss mehr so genau wie er/sie von Bord kam…

Ilha Grande

Thursday, April 16th, 2009

Die Busfahrt nach Ilha Grande resp. zum Hafen wäre eigentlich ganz nett gewesen… Allerdings haben wir eine andere Gruppe getroffen (15 Personen) sowie 5 Einzeltramper… somit hatten wir viele Rucksäcke und keinen Stauraum…. war also schon ein nettes Erlebnis mit 27 Grossen und mindestens nochmals so vielen Tragtaschen und kleinen Rucksäcken in den Bus einzusteigen. Die Mitpassagiere fanden die Sache auch nicht toll, haben aber nicht gemotzt oder gejammert. Sie haben sich halt einfach auf unsere Rucksäcke gestellt und somit war das Thema gegessen. Die Fährüberfahrt war ein Traum.  Wir sind langsam in den Sonnenuntergang gefahren und für einmal hatten wir sogar genügend Platz.  Ilha Grande ist eine ruhige Autofreie Insel. Die Insel ist nur ca 2 Stunden von Rio entfernt. Uns wurden allen klar, das sind die letzten ruhigen Tage welche wir gemeinsam verbringen werden.  Somit haben wir den Abend alle gemeinsam genossen und beschlossen den nächsten Tag auf einen letzten gemeinsamen Ausflug zu gehen: das all you can drink Caipirinha Boot.

Paraty

Thursday, April 2nd, 2009

Nach einer weiteren Nachtbusfahrt sind wir mit 2h verspaetung in Sao Paulo angekommen.  Das heisst wir haben den Anschlussbus verpasst und konnten dadurch einen Stadtrundgang machen. Das tat gut. Einerseits um die Beine zu bewegen, andererseits um mal wieder echte Stadtluft zu schnuppern und gleich wieder abzuhauen…

Nach weiteren 6 Stunden Busfahrt haben wir dann den Ozean gesehen. Das war schon ein Erlebnis. Somit haben wir nun den Kontinent durchquert und die Reise neigt sich dem Ende entgegen.

Nach soviel Busfahren haben wir den naechsten Tag fuer einen faulen Beachtag genutzt. Die Straende hier sind wunderschoen. Der Dschungel grenzt direkt an den Strand.

Nun geht es mal wieder weiter… ich sage nur Bus…. allerdings duerfen wir auch noch ein bisschen Schifffahren… schaun wir mal.