Los ging es auf unser 7h Wanderung. Wir mussten unseren Rucksack packen. Regenjacke, Mütze und Kappe waren obligatorisch. Unsere Tagesrucksäcke waren voll mit Kleidern. Kaum am Trek angekommen, zog Pilar die kurze Hose an. Sie bat uns auch unsere Kurzarm T-Shirts anzuziehen. Wir waren alle total überrascht. Wir hatten alle mit Temperaturen um die Nullgradgrenze gerechnet. Wir hatten eine wunderschöne Wanderung. Die Aussicht war einfach unglaublich. Es ist ungewöhnlich den Torre und den Fitz Roy zu sehen. Aber wir hatten Glück
Archive for February, 2010
El Chaltén
Thursday, February 25th, 2010Der Flug nach El Calafate
Thursday, February 25th, 2010
Seltsamerweise konnten wir nicht alle gemeinsam nach El Calafate fliegen. Torri und Paul durften das Hotel bereits um 8:30 velassen um einen Direktflug zu erwischen. Peter und Sumi nahmen den etwas späteren Direktflug. Der Rest der Gruppe (Allan, Fern, Patrick, Kate und ich) nahmen den 12:00 Flug via Ushuaia nach El Calafate. So war das zumindest geplant. Obwohl wir ein Gruppen Check in gemacht haben, konnten wir nicht gemeinsam sitzen. Jä nu. Wäre zwar schön gewesen aber wir würden ja um 17:00 bereits den Rest der Gruppe treffen. Dachten wir.
Nach dem Start wurde es Saukalt im Flugzeug. Alle Passagiere sind aufgestanden und haben sich übergezogen was das Gepäck hergab. Sowas hatte ich bisher echt noch nicht erlebt. Tja… dann gab es einen, vielleicht ist Knall der falsche Ausdruck, ein lautes Geräusch gefolgt von Brandgeruch. Dann ging eigentlich alles ganz schnell. Pilotendurchsage auf Spanisch. Das nächste waren verwirrte Passagiere und rennende Flight Attendants. Langsam wurde ich auch etwas unruhig. Wir sassen da in unserer Winterausrüstung und froren und wussten nicht so recht was abging. Gurt lösen ging gar nicht. Sofort wurde man auf Spanisch angeschnauzt. Da keiner von der Gruppe etwas verstanden hatte versuchte ich eine Hostess zu packen. Himmel Herrgoscht. Irgendwer musst uns doch sagen was abging. Das Einzige was völlig klar war, wir verloren an Höhe. Doch die Hostess wollte nicht mit mir reden. Auch auf mein: Aber hier drinnen sprechen nicht alle Spanisch hat sie nur mit Wait a minute reagiert. Da inzwischen ein paar Leute weinten war ich doch erleichtert als wir Buenos Aires wieder sahen. Die Landung war dann nur noch halb so dramatisch wie die Sache vorher.
Selbstverständlich wurden wir noch lange im Flugzeug festgehalten, konnten dann aber irgendwann aussteigen. Jetzt hatte ich Hunger. Aber Richtig. Wir haben uns dann Sandwiches besorgt. Eine knappe Stunde später wurden wir in ein Ersatzflugzeug gesetzt. Sicherheitshalber hat man uns noch für fast eine Stunde an der prallen Sonne parkiert. Ich war ja so froh dass ich meine Winterkleider trug. Der Rest des Fluges nach Ushuaia verlief dann ganz ruhig. In Ushuaia mussten wir das Flugzeug verlassen und mussten nochmals warten. Ich war kaputt. Der Weiterflug war relativ stürmisch. Es hat recht heftig gewindet. Als wir um 21:00 endlich in El Calafate landeten war ich müde und hungrig. Leider mussten wir noch 3h Busfahren. Nachtessen sollte es also um Mittnacht in El Chaltén an geben. Da wir auf dem Weg nach El Chaltén noch 3 Hasen überfahren haben, habe sogar ich den Appetit verloren und wollte nur noch schlafen. Vor allem da wir kurz vor knapp noch erfahren haben das wir am nächsten Tag zwischen 7 und 8h wandern müssen.
Hach ja, beinahe vergessen. Die Pilotendurchsage hatte ich eben doch verstanden. Wobei wir bis am Schluss der Reise nicht erfahren haben was das eigentliche Problem war.
Buenos Aires und die Gruppe
Wednesday, February 24th, 2010Da ich die Gruppe erst um 19:00 treffen würde, hatte ich nochmals einen ganzen Tag zur Verfügung. Den Tag wollte ich nutzen um Buenos Aires besser zu erkunden. Leider gab es einen Wolkenbruch. Platzregen ist ein bisschen zu mild um zu beschreiben was da von oben auf mich runterkam. Immerhin habe ich es vorher geschafft die Stadt ein bisschen besser zu erkunden. Buenos Aires ist ziemlich modern, viele Hochhäuser es gibt aber auch viele historische Gebäude und jede Menge Parks. Eine Favela hat Buenos Aires übrigens auch zu bieten.
Als ich ins Zimmer zurück kam lag da bereits jemand im Bett. Kate aus Kalifornien. Mit ihr werde ich also die nächsten Tage das Zimmer teilen. Kate ist so kalifornisch wie man sich das vorstellt. Sie findet alles cuuuuuuuutte, ist eine gefärbte Blondine und oh my god…i need do to laundry…. Wenn ich ihr jetzt noch beibringe wie man die Toilette spült (oh my god i’m so into environmentalism …). werden wir bestimmt Freundinnen. Ansonsten ist sie total unkompliziert. Wird sicher lustig mit der Guten
. Der Rest der Gruppe ist, genau wie Kate, total nett. Wir sind 9 Personen und ich bin nicht die Älteste!!! Da ist mal Patrick aus Perth, ein jüngeres englisches Ehepaar, Torri und Paul. sowie 2 Kanadische Paare. Die 4 sind Kanada-Asiaten. Komischerweise kommen die 4 aus Toronto und kannten sich natürlich nicht.Das eine Asien Paar ist mindestens 60 Jahre alt. Bin gespannt wie die das mit dem Hiken machen…
Bueons Aires
Monday, February 22nd, 2010Ja, ich habe es geschafft. Unglaublich. Ohne wirkliche Zwischenfälle bin ich in Argentinien gelandet. Sogar mein Gepäck ist gleichzeitig angekommen. Somit habe ich den Flug Ärger glatt vergessen. Gerade bei einem Langstreckenflug ist es nämlich schon schön wenn die Filme auch mit Ton gezeigt werden. Somit habe ich sagenhafte 5 Filme ohne Ton gesehen. Gott-sei-Dank hat mich meine Sitznachbarin beschäftigt. Sonst wäre es schon langweilig gewesen.
Kaum in Buenos Aires angekommen wurde ich auch schon vom ersten Taxifahrer über’s Ohr gehauen. Ich weiss, das ist normal. Ärgert mich aber trotzdem. Dank meinem Migros-Kurs konnte ich mit ihm verhandeln. Ergbnis… vermutlich nur noch knapp den 3 fachen Fahrpreis bezahlt. Geht doch.
Nach ein paar Stunden Schlaf habe ich mich dann auf die Flip-Flops gemacht. Stadt erkunden. Mein Hotel liegt recht zentral in einer Fussgängerzone. Somit habe ich mich mutig mit einem Stadtplan versorgt und bin losgegangen. Nach knapp 2h habe ich mich dann für den Touri-Bus entschieden. Das war eine gute Wahl. Zu Fuss wäre ich wohl nirgends hingekommen und in die U-Bahn habe ich mich als bekennenden Orientierungsdepp nicht getraut. Buenos Aires ist eine tolle Stadt. Viele Gegensätze und erstaunlich grün und sauber.
Heute gehe ich wieder los und versuche nochmals etwas Geschichte einzuatmen. Ausserdem muss ich eine neue Winterjacke kaufen. Die “alte” ist schon weg… Tja. Trotzdem fühle ich mich, dank verbessertem Spanisch, super und geniesse es in vollen Zügen.
Leider fängt der Bilderlose Blog bereits wieder an. Die behaupten das Internet sei Highspeed… Ist es aber def. nicht. Werde wenn ich Zeit habe die Bilder hochladen, versprochen.
Rucksack
Friday, February 19th, 2010Also… eigentlich wie immer. Leichte Panik wenn ich meinen Rucksack anhebe. Irgendwie habe ich noch massenhaft Platz, aber schwer ist das Teil schon. Schwer und ungewohnt auf dem Rücken. Neuer Tchibo Waage sei Dank kann ich mich mit Rucksack auf die Waage stellen. Hmm. Runter von der Waage rein ins Internet. Wie war das jetzt schon wieder? Wie lautet die Genaue Gewichtsempfehlung für Trekkingrucksäcke? Also, es gibt viele Einträge und Meinungen. Eins steht aber fest, mehr als 20 – 25 % des Körpergewichts wird nicht empfohlen. Toll. Mein Trekkingrucksack wiegt knapp 13 kg, mein kleiner Rucksack 4 kg, macht total 17 kg. Na ja, zuviel. Die einfachste Methode um dieses Missverhältnis zu korrigieren ist wohl selber etwas Gewicht zuzulegen. Habe ja noch bis morgen um 07:40 Zeit. Falls mich jemand sucht, ich bin in der Küche.
Maus gefunden – Name gesucht
Wednesday, February 17th, 2010Mein neues Lieblingsspielzeug
Saturday, February 6th, 2010Heisst Asus EEE-1101-HA-CH und ich liebe das Ding. Wird mir unterwegs sicher gute Dienste tun. Das Netbook sieht gut aus (wichtig) und bietet auch einiges (wichtiger). Hier ein paar Details:
- 11.6″ GT WXGA HD
- 9. 5 hours battery life (cool, oder?)
- 160 GB HDD
- 1 GB RAM
- 300-Mbps-WLAN
- 92%-Tastatur (sehr praktisch..)
Na ja, Teil kann natürlich noch viel mehr. Ausserdem habe ich nur die allerwichtigsten Infos aufgeführt… ist ja klar.
Das Abschiedsgeschenk und was daraus geworden ist
Thursday, February 4th, 2010Ich war im Athleticum . Mit der klaren Mission neue Regenjacke, Softshelljacke und Seidenschlafsack. Die Softshelljacke brauche ich in der Kälte mit der Regenjacke als Winterjacken Ersatz. Ausserdem hat mich auf meinem letzten Trek meine Super-Duper 3 in 1 deckt alle Probleme ab Jacke einfach im Stich gelassen. Nach 3 Tagen Dauerregen hatte die Wasserressistent Jacke „Wo denken sie dann hin? Sowas reicht vollkommen….“ Ein Gewicht von ca 20 Kg… und ich wäre ohne Jacke auch nicht nasser gewesen. Vor allem weil ich darunter eine ebenfalls durchnässten Faserpelzjacke getragen habe (eben, 3 in 1… Schnupfen nicht mitgerechnet).
Darum ändere ich jetzt die Taktik. Nachdem ich die Preise gesehen habe war ich, trotz grosszügigem Abschiedsgeschenk Gutschein, nicht mehr sooo sicher ob ich nicht doch nochmals mit der Super 3 in 1 Jacke losgehen sollte. Könnte dann von unterwegs über meine schlimme Erkältung bloggen.
Beim Schlendern durch die Kleiderständer kam mir in den Sinn, dass ich den Seidenschlafsack nicht vergessen darf. Jeder Reisende der schon mal in Billigunterkünften geschlafen hat, weiss warum ich so einen Schlafsack brauche. Neben den Seidenschlafsäcken waren auch gleich Odlo-Innenhandschuhe aufgestapelt. Ha, die brauche ich unbedingt. Probier die gleich nächste Woche beim Skifahren aus. Kalte Pfoten, Ade!
Nach soviel Glücksgefühl habe ich mit ächzend und mit hängenden Schultern wieder zu den knapp 200 CHF teuren Regenjacken begeben. Auf dem Weg dorthin kam mir die Glanzidee: Kinderabteilung! Tatsächlich hat das Abschiedsgeschenk jetzt für eine Regenjacke, Trekkingsocken und eine Softshelljacke gereicht! Fehlende Körpergrösse hat auch gewisse Vorzüge…Merci vielmal. Werde immer an euch denken wenn ich die Kleider anziehe.










