Torres del Paine National Park

Nachdem wir eine stürmische Nacht in Puerto Natales verbracht haben und es während des Frühstücks immer noch regnete war meine Laune schon mal auf dem Nullpunkt angelangt. Lange Unterhosen, warme Skiunterwäsche und und und. Ich war zwar vorbereitet hätte mir aber trotzdem besseres Wetter gewünscht. Als wir unsere Sachen dann zum Bus trugen kam die Sonne. Ich kann gar nicht sagen wie erleichtert ich war. Campen im trockenen macht einfach mehr Spass.

Auf der Fahrt zum Nationalpark haben wir selbstverständlich an einem Souveniershop angehalten. Ich kann leider an dieser Stelle nicht von tollen neuen Sache welche die Menschheit nicht braucht berichten… ich habe nämlich nichts gekauft.

Die Landschaft auf der Fahrt zum Park war traumhaft. Allerdings wehte schon beim ersten kurzen Fotostopp ein leichtes Lüftchen. Die Brise war so Leicht das man sich glatt reinlegen konnte.  Dann ging es auch schon los. Cem legte ein flottes Tempo vor. Hätten die ersten nicht ihre Mützen in der Brise verloren, die Letzen hätten uns nicht mehr eingeholt. Die Wanderung war nicht übertrieben streng. Aber der Wind war manchmal so stark das man sich gegen die Felsen drücken musste. Falls das nicht ging mussten wir uns abdrehen und in die Knie gehen.  Der letzte Teil des Weges führte über ein Geröllfeld. So schnell bin ich noch nie einen Berg hochgekommen! Die Truppe hat nur noch gestaunt wie ich abging… war allerdings der Überlebenstrieb welcher mich den Berg hochjagte. Mich hatte nämlich kurz vorher eine Brise gegen einen Felsen gehauen und das wollte ich kein zweites Mal erleben. Wir sind aber alle Heil angekommen.  Als wir nach knapp 8h Wandern wieder den Bus erreichten waren wir fertig. Glücklicherweise waren die Zelte schon aufgestellt. Es waren Windresistente Minizelte. Eigentlich braucht man für so kleine Dinger ein Schlangenmensch Diplom aber irgendwie haben wir es auch ohne Diplom geschafft in die Zelte zu kraxeln.  Interessanterweise isst man auf solchen Ausflügen immer besonders gut. Wir konnten in einer Barracke essen und haben ein herrliches Nachtessen inklusive Dessert genossen. Die Nacht war dann eher auf der erfrischenden Seite. Dennoch entschied ich mich am Morgen für eine Dusche. Fehler. Ich glaube ich hatte nach dem Frühstück und der Busfahrt zum nächsten Trekking Startpunkt noch kalte Füsse.  Nachdem wir uns eine knappe Stunde warmgelaufen hatten ging es per Boot zu unserem nächsten Zeltplatz weiter. Kaum angekommen sind wir auch schon wieder losmarschiert. Eine 8h Wanderung stand auf dem Programm. Wieder war das Wetter perfekt. Wir hatten so knapp 16 Grad. Das ist zum Wandern perfekt. Auch die Sonne hat sich sich den ganzen Tag gezeigt. Die Wanderung war schön und nicht so streng wie am ersten Tag. Da wir keinen Wind hatten konnten wir es echt geniessen. Hier im Süden wird es erst spät Dunkel darum ist es möglich bis um 20 Uhr zu wandern. Das Nachtessen hat auch hier wieder herrlich geschmeckt. Dieses Mal war ich klüger und habe nach dem Essen, kurz vor Mitternacht, geduscht. Unglaublicherweise hatten wir auch am nächsten Tag Wetterglück und haben auf der Wanderung die traumhaft schöne Landschaft geniessen können.  Tja, wir hatten während der Trekkingtour nur einmal Regen. Als wir im Boot sassen. Ansonsten war alles Perfekt.

One Response to “Torres del Paine National Park”

  1. Scandinavian lady says:

    Wow, bei den Bildern würde ich am liebsten den Koffer packen und auch gleich losreisen!! Geniess es….und einen lieben Gruss auch an Milky Mouse :-)

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