Talampaya bedeutet auf Quechua “trockenes Tal des Tala”. Trocken und heiss war es dann auch hier. Am Parkeingang wurde das Auto abgestellt und man musste sich einer offizellen Führung anschliessen. Diese Führung war eine Bustour. Fand das in Ordnung. Immerhin war es 40 Grad warm. Busfahren mit gelegentlichem Aussteigen und sich erklärungen anhören fand ich Gut. Natürlich musste ich auf meinen Bus warten. Man empfahl mir den Besuch des Souvenirshops sowie des Restaurants. Mhm. Da ich auch bei den tollsten Souvenirs standhaft bleibe und nichts kaufe, habe ich mir dann wenigstens 2 Liter Wasser geleistet und diese auch gleich getrunken.
Als der Bus ankam stiegen 8 Personen aus. Ich frohlockte. Diesesmal war ich wenigstens nicht alleine. Da kam auch schon der Führer mit Computerausdruck in der Hand. Er fragte mich nach meinem Namen und meinem Voucher. Als alles in Ordung war, durfte ich in den Bus. Beim Einsteigen blickte ich kurz auf den Ausdruck. Da stand nur ein Name drauf. Toll. Einen Minibus für mich alleine. Na ja, da war neben dem Fahrer auch noch der Touriführer. Der arme Mann gab sich wirklich Mühe. Wir sahen aber auch einiges. Pumaspuren zum Beispiel. Einige Tiere die ich noch die gesehen habe… leider kenne ich den Namen der Tiere auch nicht. Sie sahen ein bisschen aus wie Kaninchen. Fotos habe ich keine
.
Beeindruckend waren die Felszeichnungen und die vom Regen und Wind geschaffenen Felstürme. Kein Wunder wurde Talampaya im Jahre 2000 als UNESCO World Heritage aufgenommen. Der Ausflug hat sich gelohnt. Hach ja. Als wir zum Touri-Zentrum zurück kamen, standen da sicher 20 Leute rum die auf den nächsten Bus warteten…
Die Rückfahrt haben Santiago und ich wieder schweigend verbracht. Ich war hundemüde als wir wieder in La Rioja ankamen. Alles was ich jetzt wollte waren eine Dusche und saubere Kleider. Natürlich bekam ich nichts davon. Es gab ein Glace und dann hiess es weiter. Intelligenterweise hatte ich mir schon wieder einen Nachtbus gebucht.








