Sehen die Jugendlichen hier genau so aus wie bei uns. Hosen an den Knien, Ghettoblaster (oder wie man die Dinger halt jetzt nennt) auf Laut…. und auch sonst einen auf cool machen. Dazu trinken sie Mate. Das wirkt irgendwie komisch und man fragt sich unweigerlich was die Gang wohl anstellt wenn sie erst mal 2 Liter Tee intus hat.
Übrigens
March 16th, 2010Endlich
March 14th, 2010Das Selbstporträt
March 14th, 2010Cordoba
March 12th, 2010Nach einer Nachtbusfahrt habe ich Cordoba erreicht. Cordoba ist mit 1.2 Mio Einwohner die zweitgrösste Stadt des Landes. Müde habe ich mich und meinen Rucksack zum Hotel geschleppt. Nach einer Dusche ging es dann los. Stadtbesichtigungen sind ja quasi obligatorisch. Gemäss Reiseführer liegen die Sehenswürdigkeiten von Cordoba nahe beisammen. Genau das wollte ich haben. Kaum hatte ich die Plaza San Martin erreicht, hörte ich auch schon einen Panflötenspieler. Man muss wissen, das man in Argentinien nicht gerade von Panflötenspielern verfolgt wird. Darum habe ich genauer hingehorcht. Tatsächlich ich kannte das Lied. Habe mir schon überlegt was das wohl Bedeutet. Zuviel gereist oder was? Ich konnte den Song sogar mitsummen! Jetzt wunderte ich mich doch ein bisschen… aber der Flötenspieler spielte doch tatsächlich “Griechischer Wein”!
Da es in Cordoba auch zahlreiche Universitäten gibt, soll es ca. 80’000 Studierende geben. Cordoba bietet wirklich einiges, dennoch gab es fast keine Touristen. Irgendwie komisch.
Internet
March 11th, 2010Wieder in Buenos Aires
March 11th, 2010Der Abschied von Patagonien war schwer. Wir hatten alle viel Spass. Für den Retourflug wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Sumi und Peter sollten knapp 2h nach uns in Buenos Aires eintreffen. Für den Rest von uns hiess es im Taxi Platz nehmen und auf zum Flughafen. War mir nicht so sicher ob wir den Flughafen je erreichen würden. Unsere beiden Taxis haben sich nämlich ein Rennen geliefert. Da ich nicht die Grösste in unserem Taxi war, sass ich auf der Hinterbank in der Mitte. Kurzer Blick raus auf die Geschwindigkeitsbeschränkung… 20kmh. Wir fuhren 80 kmh. Geht ja noch. Gut das die Fahrt nicht lange dauerte. Sonst wäre ich bestimmt Fern auf den Knien gesessen.
Nach dem Einchecken haben wir uns von Cem verabschiedet und kurze Zeit später ging es auch schon los. Von meinem Fensterplatz aus konnte ich das Ende der Welt von Oben betrachten. Es ging nicht lange bevor auch die letzten Gipfel in den Wolken verschwanden. Auch dieser Flug hatte eine kurze Zwischenlandung und somit waren die 4h Reisezeit kurzweilig.
In Buenos Aires wurden wir mit Sonnenschein und heissen 33 Grad empfangen. Da es im Flugzeug, wie immer, eher kühl war und wir ja eh aus kühleren Regionen kamen, waren wir vielleicht etwas zu warm angezogen.
Im Hotel hiess es zuerst raus aus den Winterkleider, rein in die Sommersachen. Wir wollten alle nach San Telmo. Dort hat es einen riesigen Flohmarkt. Ebenso gibt es Strassenkünstler an jeder Ecke.
Leider hatten diesesmal Sumi und Peter Pech. Ihr Flug war überbucht. Sie mussten bis 20:00 auf einen Flug nach Buenos Aires warten. Die Beiden sind schliesslich um 1 Uhr morgens im Hotel angekommen. Natürlich hatten sie somit das Abendessen in einem wirklich lustigen Restaurant in San Telmo verpasst. Schade.
Nach dem Essen gingen wir zu einem Platz wo die Leute Tango tanzen. Das Ganze wirkte recht spontan. Was auffiel, viele junge Frauen und viele ältere Männer. Die Männer haben unglaublich getanzt und das obwohl einige von ihnen sicher näher bei 80 wie bei 70 waren.
Wieder im Hotel habe ich endgültig von der Reisegruppe verabschiedet. Für mich ging die Reise am nächsten Abend nach Cordoba weiter. 3 Personen sind nach Lima geflogen, 2 nach Santiago de Chile und Pat hat den Bus nach Iguassu genommen. Torri und Paul haben sich nach längerem überlegen für einen Flug nach Salta entschieden.
Ushuaia
March 8th, 2010
Da waren wir nun. Wir sind am Ende der Welt angekommen. Wahnsinn. Wir haben alle eine gewisse Wehmut verspürt. Patagonien war einfach ein Erlebnis und die Landschaft und die Tierwelt einmalig. Habe wirklich viel gesehen und viel erlebt.
Wir haben eine Bootstour durch den Beagle Channel gemacht. Somit haben wir auch die Letzten Touri-Must Punkte von Patagonien sicher hinter uns gebracht. Wir haben den berühmten Ende-der-Welt-Leuchtturm gesehen. Nochmals Fotos von Seelöwen und Pingus gemacht. Den Rest des Tages haben wir zum einkaufen, in meinem Fall Verpflegung und keine Souveniers…., für Museumsbesuche und und und genutzt. Glücklicherweise hatten wir einen weiteren Tag in Ushuaia zur Verfügung. Pat und ich entschieden uns für eine letzte gemeinsame Wanderung zu einem Gletscher. Fern und Allan haben sich uns angeschlossen. Als sie sahen wie steil der Weg wurde, haben sie sich spontan für ein gemütliches Picknick entschieden und beschlossen auf unsere Rückkehr vom Gipfel zu warten.
Tja, was soll ich sagen…. Jetzt werde ich auch noch berühmt. Auf dem Weg zum Gletscher haben wir ein australisches Fernsehteam getroffen. Da Pat aus Australien kommt wurde er flott interviewt. Habe mich sicherheitshalber gaaaaanz nahe neben ihn gestellt und fröhlich in die Kamera gegrinst bis mir das Mikro unter die Nase gehalten wurde. OK, die konten gar nicht anders… aber irgendwie war mir das Wurst. Falls also jemand ein Autogramm von mir will, lasst es mich einfach wissen. Möchte darauf hinweisen, ich bin trotz meines Erfolges sehr bescheiden geblieben.
Der Aufstieg war unglaublich steil. Wir haben eine Gruppe Männer eingeholt. Es stellte sich heraus dass sie Taucher waren. Sie hatten die letzten 9 Wochen auf See verbracht und eine Pipline verlegt. Das war ihr erster Landausflug Am Abend vorher hatten die Guten das Ende ihres Jobs gefeiert und nur 2h geschlafen. Daher konnten wir sie wohl abhängen… Wir haben sie auf dem Gipfel wieder getroffen. Sie haben uns Wodka angeboten. Pat hat angenommen. Ich habe dankend abgelehnt. Wir hatten es aber Mega -Lustig. Somit war es ein würdiger Abschied von Patagonien.
Mit dem Bus von Punta Arenas nach Ushuaia
March 6th, 2010Leider stand schon am nächsten Tag wieder eine Busfahrt auf dem Programm. Unsere letzte gemeinsame Fahrt. Die Reise führte von Punta Arenas nach Ushaia. Geplante Höhepunkte sollten die Fährfahrt sowie die Grenzüberquerung nach Argentinien sein.
Wie immer freute ich mich total auf 10h Busfahren. Noch immer wird auf schlechten oder kurvenreichen Strassen übel. Da ist es immer schön wenn man 10h Busfahren darf. Da es auf Busfahrten schon mal langweilig werden kann haben wir uns mit Essen eingedeckt um uns die Zeit zu vertreiben. Obwohl es mir ehrlich gesagt schleierhaft ist, wie ich mit meinem schwachen Magen im Bus essen soll…
Die ersten 2h waren ganz locker. Gute Strasse, gutes Wetter, gute Landschaft und gute Laune. Na ja, der Busbegleiter hat irgendwann ein Video eingelegt. Musikvideos um die Touris glücklich zu machen. Ich sage nur 7x DJ Bobo (ungelogen!!!), 1x Modern Talking und mindestens 3x Ace of Base. Ich war froh als das Tape zu Ende war. Auf der Fähre gönnte ich mir einen Apfel. Diese Busfahrt würde super verlaufen. Kaum runter von der Fähre wurde aus der schönen Strasse eine ungeteerte und kurvige Angelegenheit. Toll. Das ging so weiter bis zur Chilenischen Grenze. Dort habe ich mich zuerst hächelnd und später lächelnd in die Warteschlange eingereiht. Man will ja bei einem solchen Grenzübertritt nichts riskieren. Zurück in den Bus und weiter zur Einreise nach Argentinien. Cem war begeistert. So schnell hat er die Grenze noch nie überschritten. Ich, persönlich, wäre gerne noch etwas neben dem Bus stehen geblieben. Kaum im Bus, mussten wir diesen nochmals verlassen und mit unserem Gepäck zu einer weiteren Kontrolle. Das Ganze dauerte dann doch etwas länger. Darüber war ich echt froh.
Nach der Grenze in Argentinien wurde die Strasse wieder besser. Schon kam auch der Busbegleiter angehoppelt und legte ein neues Video ein. ConAir. Gut das ich ganz nahe an den Boxen sass. Nur so bekommt man von einem Action Film auch alles mit … Mir hätte die Landschaft gereicht, aber eben.
In Rio Grande wurde der Bus aufgetankt. Allerding haben wir beim Rückwärtsfahren eine Tanksäule gerammt und diese fast auf den Boden gelegt. Jetzt reichte es den Franzosen an Bord. Sie wollten raus aus dem Bus bevor die Ganze Sache hochging. Schliesslich hatten wir genau das, nur halt mit einem Flugzeug statt mit einem Bus, gerade auf Video gesehen. Wir hatten aber die Rechnung ohne den Busbegleiter gemacht. Er hat die Türe zum Passagierraum nämlich abgesperrt. Somit kam auch ich mir wie im Film ConAir vor. Eingesperrt, halt. Nachdem wir aber auch diesen Zwischenfall unbeschadet überstanden hatten, ging es weiter nach Ushuaia. Die Landschaft war atemberaubend. Ich glaube jeder im Bus hat mal gesagt Wie bei uns Zuhause. Ach ja, der Rest der Busfahrt verlief ruhig und wir sind Gut in Ushuaia angekommen.
Punta Arenas
March 6th, 2010Nachdem wir eine weitere Nacht in Puerto Natales verbracht haben ging es mit dem Bus weiter nach Punta Arenas. Unsere Rucksäcke waren wieder mit sauberer Wäsche gefüllt und wir alle waren müde aber sehr zufrieden. Wieder hatten wir Wetterglück. Ich kann stundenlang einfach nur im Bus sitzen und mir die Landschaft anschauen. Da die Fahrt nicht sehr lange dauert, nämlich nur 5h, konnten wir um 14:00 bereits den ersten Stadtrundgang machen. Mir sind gleich die vielen Touristen aufgefallen.Kurze Zeit später war ich dann auch schon mit einem anderen Touri im Gespräch. Es stellte sich raus, das alleine in Punta Arenas 25’000 Touris gestrandet waren. Alle inner-Chilenischen Flüge wurden wegen des Erdbebens gestrichen. Da die Busfahrt nach Santiago 42h dauert war das für die Meisten keine Option. Interessanterweise sind internationale Flüge nicht betroffen. Aber eben, zuerst muss man mal nach Santiago kommen.
Uns haben in Punta Arenas 2 Highlights erwartet. Erstens unser Hotel. Ein 4 Sterne Hotel das auch den Namen 4 Sterne Hotel verdient. Kates und mein Zimmer hatten 2 Kingsize Betten (yeah!!!!) und ausserdem hatten wir frontale Meersicht. Das Hotel hatte auch einen Indorpool den mir kurz vor Mitternacht noch testeten. Das Wichtigste aber waren wohl die Pinguine. Endlich sahen wir Pingus.
Torres del Paine National Park
March 5th, 2010Nachdem wir eine stürmische Nacht in Puerto Natales verbracht haben und es während des Frühstücks immer noch regnete war meine Laune schon mal auf dem Nullpunkt angelangt. Lange Unterhosen, warme Skiunterwäsche und und und. Ich war zwar vorbereitet hätte mir aber trotzdem besseres Wetter gewünscht. Als wir unsere Sachen dann zum Bus trugen kam die Sonne. Ich kann gar nicht sagen wie erleichtert ich war. Campen im trockenen macht einfach mehr Spass.
Auf der Fahrt zum Nationalpark haben wir selbstverständlich an einem Souveniershop angehalten. Ich kann leider an dieser Stelle nicht von tollen neuen Sache welche die Menschheit nicht braucht berichten… ich habe nämlich nichts gekauft.
Die Landschaft auf der Fahrt zum Park war traumhaft. Allerdings wehte schon beim ersten kurzen Fotostopp ein leichtes Lüftchen. Die Brise war so Leicht das man sich glatt reinlegen konnte. Dann ging es auch schon los. Cem legte ein flottes Tempo vor. Hätten die ersten nicht ihre Mützen in der Brise verloren, die Letzen hätten uns nicht mehr eingeholt. Die Wanderung war nicht übertrieben streng. Aber der Wind war manchmal so stark das man sich gegen die Felsen drücken musste. Falls das nicht ging mussten wir uns abdrehen und in die Knie gehen. Der letzte Teil des Weges führte über ein Geröllfeld. So schnell bin ich noch nie einen Berg hochgekommen! Die Truppe hat nur noch gestaunt wie ich abging… war allerdings der Überlebenstrieb welcher mich den Berg hochjagte. Mich hatte nämlich kurz vorher eine Brise gegen einen Felsen gehauen und das wollte ich kein zweites Mal erleben. Wir sind aber alle Heil angekommen. Als wir nach knapp 8h Wandern wieder den Bus erreichten waren wir fertig. Glücklicherweise waren die Zelte schon aufgestellt. Es waren Windresistente Minizelte. Eigentlich braucht man für so kleine Dinger ein Schlangenmensch Diplom aber irgendwie haben wir es auch ohne Diplom geschafft in die Zelte zu kraxeln. Interessanterweise isst man auf solchen Ausflügen immer besonders gut. Wir konnten in einer Barracke essen und haben ein herrliches Nachtessen inklusive Dessert genossen. Die Nacht war dann eher auf der erfrischenden Seite. Dennoch entschied ich mich am Morgen für eine Dusche. Fehler. Ich glaube ich hatte nach dem Frühstück und der Busfahrt zum nächsten Trekking Startpunkt noch kalte Füsse. Nachdem wir uns eine knappe Stunde warmgelaufen hatten ging es per Boot zu unserem nächsten Zeltplatz weiter. Kaum angekommen sind wir auch schon wieder losmarschiert. Eine 8h Wanderung stand auf dem Programm. Wieder war das Wetter perfekt. Wir hatten so knapp 16 Grad. Das ist zum Wandern perfekt. Auch die Sonne hat sich sich den ganzen Tag gezeigt. Die Wanderung war schön und nicht so streng wie am ersten Tag. Da wir keinen Wind hatten konnten wir es echt geniessen. Hier im Süden wird es erst spät Dunkel darum ist es möglich bis um 20 Uhr zu wandern. Das Nachtessen hat auch hier wieder herrlich geschmeckt. Dieses Mal war ich klüger und habe nach dem Essen, kurz vor Mitternacht, geduscht. Unglaublicherweise hatten wir auch am nächsten Tag Wetterglück und haben auf der Wanderung die traumhaft schöne Landschaft geniessen können. Tja, wir hatten während der Trekkingtour nur einmal Regen. Als wir im Boot sassen. Ansonsten war alles Perfekt.

























































